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KELLERSOHN-TV |
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Auszüge aus dem Buch
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"Divesits of Burma / Myanmar"
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Sascha Kellersohn. Alle Rechte vorbehalten. Das Werk einschließlich
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Die TAUCHPLÄTZE VON BURMA
von SASCHA KELLERSOHN
Inhalt
Vorwort und Danksagung Dieses Buch habe ich für eine besondere Spezies von Reisenden geschrieben. Den Tauchern - speziell denen, die es zu neuen und unerforschten Tauchgründen zieht. Es beschäftigt sich nur am Rande mit Land und Leuten und beleuchtet nur kurz Besonderheiten und wissenswertes über Burma und dessen heutige Situation innerhalb der Weltordnung. Dieses Buch enthält hauptsächlich die wesentlichen Fakten, die auch ich gerne gewusst hätte als ich zum ersten Mal in Richtung "Tauchabenteuer Burma" gestartet bin. Nur mit Hilfe nachfolgender Personen und Organisationen war es möglich dieses Buch zu schreiben. Speziellen Dank gilt hierbei der Tauchbasis Scuba Quest auf Phuket Thailand. Nur mit ihr war es möglich Burma und das Mergui Archipel so zu bereisen, dass auch viele neue noch wirklich unbekannte Tauchplätze ihren Platz in diesem Buch bekommen haben, damit auch Sie diese noch unberührten Plätze betauchen können. · Allain Merriet, Professional Cruis Director · Mr. Timonight, Burma Tourist Office · Michael Burckhardt, Scuba Quest · Khun Tui, Capitän MV Faah Yai · Christiane Weber · South East Asia Liveaboards, Phuket
Als einer der letzten Länder unserer Zeit im Herzen Südostasiens öffnet auch Myanmar langsam seine Grenzen. Mit einer Gesamtfläche von rd. 676.000 km2 und mehr als 850 Inseln, grenzt Burma im Uhrzeigersinn von Norden ausgehend an China, Laos, Thailand, die Andamansee und den Golf von Bengalen mit mehr als 2550 km Küstenlinie sowie Bangladesch und Indien. Seit mehr als 50 Jahren war es gar nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen möglich, das Land zu bereisen. Die Gründe lagen ausschließlich in den politisch-militärischen Machtkämpfen, welche das Land von der übrigen Welt isolierten. Man sollte auf keinen Fall die Augen gegenüber der menschenrechtsverletzenden Diktatur verschließen,(siehe Infobox 4) doch aufgrund der Isolation wurde das ursprüngliche Leben Asiens innerhalb der Bevölkerung erhalten, welches es in den anderen asiatischen Ländern schon seit Jahrzehnten nicht mehr gibt. Die mächtigen Einflüsse der westlichen Industriestaaten des 20. Jahrhunderts konnten hier bis jetzt noch nicht Fuß fassen. Die Hauptstadt des Lands heißt heute Yangon (Rangoon) und beheimatet rund viereinhalb millionen Einwohner. Im Vergleich zu anderen asiatischen Städten dieser Größe meint man sich in einer Art grüne Lunge zu befinden und einige Flächen erinnern gar an einen kleinen Jungel. Unter eher britischen Regierungsphase entstand ein großzügiges Rechtwinkliges Strassennetz welches mit vielen wunderschönen Bauten im Kononialstil versehen ist. Kulturstätten aller Weltreligionen sowie das farbenfrohe asiatische Völkergemisch geben Yangon eine unverwechselbare Ausstrahlung. Der Norden des Landes ist von den Ausläufern des Himalayas geprägt. Hier befindet sich auch die höchste Erhebung des Landes, der Hkakabo Razi mit 5.881 Metern. Der Osten des Landes ist von hohen Bergen und Flüssen durchzogen und konnte sich bis heute einen eigenständigen Status erhalten. Hier treffen die Grenzen vierer Staaten aufeinander und vereinen die touristisch und kulturellen erfreulichsten Seiten Burmas. In dieser Region finden man die traumhaften Wasserfälle, welche aus den Bergen hunderte von Metern in die Tiefe stürzen und von einem glasklaren See rauschend aufgefangen werden. Diese Region ist aber auch unumstrittenes Zentrum von Drogen-, Waffen- und Menschenhandel. Der Süden des Landes endet in einem mehrere hundert Kilometerlangen und fünfzig km breiten Landesstreifen bis Kathauow. Hier befindet sich das Mergui Archipel mit seinen mehr als 800 Inseln, welche außer von einigen Seezigeunern abgesehen, völlig unbewohnt und traumhaft schön sind. Auf der größten Insel Lampi Isl. kann man sogar wilde Elefanten und Raubtiere beobachten. Da diese Region Haupttauchattraktion Burmas ist, wird später darauf besonders eingegangen.
Mit seinen ca. 80.000 Besuchern jährlich, gehört Burma zu den am wenigsten bereisten Ländern unserer Erde. Doch durch das bekanntwerden seiner einmaligen Tauchgründe, werden es zumindest im Tauchtourismus stetig mehr. Diesen Trend haben auch schon die ersten unerschrockenen Tauchschulen erkannt, und so befinden sich derzeit schon drei Tauchbasen direkt in Burma. Für die Einreise nach Burma benötigt man ein Visum. Touristenvisa sind drei Monate ab Ausstellungsdatum, für eine Aufendhaltsdauer von 28 Tagen, gültig. Kinderausweise werden nicht anerkannt. Eingeführt werden dürfen alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs, jedoch müssen elektronische Geräte wie Fotoapparate, Computer Videokameras und Schmuck bei der Einreise angegeben werden. Die Einfuhr von Drogen, Waffen und pornographischen Schriften sind strengstens verboten. Für Antiquitäten und Buddhastatuen besteht ein strenges Ausfuhrverbot und für das Schmuggeln von Edelsteinen werden drakonische Gefängnisstrafen verhängt. Da die burmesischen Vertretungen recht zügig arbeiten, können sie sich ihr Visum auch bei einem kurzen stop-over, z.B. in Bangkok schnell in ihren Pass einstempeln lassen. Bei der Einreise sind ebenfalls eine Deviseneinfuhrerklärung und eine Zollerklärung auszufüllen, welche auch bei der Ausreise vorgelegt werden muß. Reisen innerhalb des Landes ist auch heute noch ein (kleines) Abenteuer. Wenn sie sicher, schnell, bequem und pünktlich reisen wollen, sind sie in Burma falsch. Bei Reisen mit dem Flugzeug (bei sehr langen Strecken unbedingt zu empfehlen), besteht die Möglichkeit mit der staatlichen Fluggesellschaft Myanmar Airways MA oder einem der zwei privaten Fluggesellschaften Air Mandalay und Yangon Airways zu fliegen. Letztere bieten einen angemessenen Service und gut gewartete kleine Jets. Sie sind aber wesentlich teuer als die staatliche Fluggesellschaft und bedienen auch nicht alle Routen. Bei der MA sind Schalterstände oder gar Computer ein absolutes Fremdwort und die Maschinen und Flughäfen sind völlig veraltet. Flugtickets werden direkt von korrupten Beamten versteigert und müssen mindestens einen Tag vor Abflug erworben werden. Einzig und allein die Tatsache, dass sie mit Dollars zahlen verschafft ihnen hier einen kleinen Vorteil gegenüber den einheimischen, welche sich einen solchen Flug leisten können. Neben 80 unbefestigten und befestigten Flugplätzen verfügt Burma über ein gut ausgebautes Schienennetz, welches jedoch wie seine Züge auch sehr antiquiert ist. Fahrpläne, wenn sie existieren, sind als grober Leitfaden anzusehen und von den Bahnhöfen geht musealischer Flair aus. Die Waggons sind in mehrere Klassen unterteilt und es ist unbedingt anzuraten die Upperclass zu buchen, jedoch sollte dies schon Wochen in voraus arrangiert werden, da diese über Woche in voraus schon hoffnungslos ausgebucht sind. Die sanitären Anlagen sind katastrophal, aber dennoch ist eine Zugfahrt unbedingt zu empfehlen. Während der Zug langsam über die Schienen rappelt zieht an einem eine wunderschöne lange verschlossene Landschaft wie in einem Kino vorbei. INFOBOX 2 Fläche: 678.500 km2 Einwohner: 47.305.319 (Juli 1998) Sprache: Burmesisch, kleine ethnische Gruppen haben ihre eigene Sprache Religion: 89% Buddhisten, 4% Christen, 4% Muslime, 3% Andere Internationale Führerscheine werden in Burma nicht anerkannt. Daher ist bei Mietwagen der Fahrer immer inklusive und angesichts der vorherrschenden Verhältnisse ist das auch gut so. Der Tagespreis für einen Mietwagen incl. Fahrer und Benzin beträgt ca. 50 US-$ jedoch sollte man immer mehrere Angebote einholen. Sollten keine Mietwagen verfügbar sein kann man auch jedes Taxi für seine Zwecke "Mieten". Es bestehen auch einige Busverbindungen innerhalb des Landes aber auf die sollte man nur zurückgreifen, wenn es wirklich keine andere Alternative zum Reisen gibt denn die meisten Strassen befinden sich in einem derart miserablen Zustand, welche eine Busfahrt zur Tortur werden lassen. Für den Nahverkehr stehen überall im Lande sogenannte "Sidecars", zweisitzige Fahrradrikschahs, zur Verfügung, welche einen für wenig Geld an jedes gewünschte Ziel bringen. Für den Überlandverkehr patrouillieren in den Strassen kleine offene Trucks oder Pick-ups, welche mittels Handzeichen überall angehalten werden können. Die meisten oft bis aufs Dach überfüllten Vehikeln sind in einem miserablen Zustand und landen nicht selten im Straßengraben. Das tägliche Streckenpensum dieser Fahrzeuge übersteigt selten 100 km. Es liegt an jedem selbst für welche Art des Reisens er sich entscheidet, jedoch stellt der Mietwagen für mittlere Distanzen die beste und sicherste Alternative dar.
Für Tauchreisen auf dem Seewege, sogenannte Sealiveaboads, sind keine Impfungen und Prophylaxen erforderlich. Sollten man jedoch auch das Festland bereisen wollen sind einige Gesundheitsvorkehrungen unabwendbar. Die Malaria ist in Burma immer noch weit verbreitet, deshalb sollte eine geeignete Malariaprofilaxe unbedingt eingenommen werden. Kombiniert mit der Abwehr von Mücken in der Nacht durch das Tragen von langen Hosen und Hemden und das schlafen unter einem Moskitonetz läßt sich das Infektionsrisiko deutlich senken. Ebenfalls wird eine Impfung gegen Herpatitis A und B empfohlen. Doch am häufigsten haben Reisende in Burma mit Magen-Darm-Erkrankungen zu kämpfen. Man sollte unbedingt Rohes, Ungeschältes und Leitungswasser meiden. Selbst beim Zähneputzen sollte man auf Wasser aus der Flasche zurückgreifen. So unwiderstehlich auch die vielen leckeren Speisen an den Stände verlocken, sind sie doch meistens aufgrund unhygienischer Umstände mit Erregern verseucht. Zu guter Letzt sei darauf hingewiesen einen Sonnenhut und ausreichend Sonnencreme mitzuführen, denn Sonnencremes sind in Burma gar nicht oder nur zu sehr hohen Preisen erhältlich.
Seit einem Putsch 1962 wird Burma mit eiserner militärische Faust regiert. Notorische Menschenrechtsverletzungen stehen in Burma an der Tagesordnung. Raub, Mord, Vergewaltigung, Folter, Vertreibung, Gesinnungshaft etc. werden den Streitkräften immer wieder nachgewiesen. Das gesamte Land ist mit von der damalige DDR Geheimpolizei ausgebildeten Spitzeln durchsetzt. Wegen anhaltender Arbeitseinschränkungen hat das internationale Rote Kreuz seine Arbeit im Burma eingestellt. Und auch innerhalb des Militärs finden die Menschenrechtsverletzungen uneingeschränkt statt. Weit verbreitet ist auch das System der Zwangsarbeit. Für alle öffentliche Arbeiten, wird die örtliche Bevölkerung zur unentgeltlichen Arbeit herangezogen. Da der größte Teil der Bevölkerung so arm ist, und keine Steuern zahlen kann, sieht die Zwangsarbeit manchmal so aus, dass die Bauern mit vorgehaltener Waffe von ihren Feldern verschleppt werden um als Träger für das Militär zu dienen. Wer sich hierbei als nicht robust genug erweist, landet als Leiche am Strassenrand. So oder ähnlich werden ganze Familien unter Gewaltandrohung zum Strassenbau herangezogen und müssen von Sonnenauf- bis Untergang schuften ohne Verpflegung und Unterkunft. Wasser müssen diese Zwangsarbeiter aus Pfützen und Teichen trinken.
in Burma Burma hat sehr viel für Taucher und Schnochler zu bieten. Das Hauptgebiet für Tauchexkursionen beschränkt sich derzeit ausschließlich auf das unberührte Mergui Archipel. Dieses Gebiet war Besuchern mehr als 50 Jahre nicht zugänglich. Seit 1997 besteht nun die Möglichkeit ein Gebiet von mehr als 800 Inseln und 10.000 Quadratmeilen zu erkunden. Eine Veränderung dieses Archipels hat praktisch seit der Piratenzeit aus längst vergangenen Tagen nicht stattgefunden. Es ist schon ein sehr großer Unterschied zwischen den thailändischen Tauchgebieten und deren in Burma. Die burmesischen Tauchgebiete sind mit enormen Fischschwärmen ausgestattet. Große Haivorkommen sind dort fast garantiert. In den Tauchregionen im Norden um die North East Little Torres Islands können an einem der wenigen Tauchplätze der Welt, Teufelsrochenschulen von 30 und mehr Exemplaren bewundert werden. Und auch Walhaie werden immer wieder auf den Touren der Tauchreisebooten gesichtet. Weich- und Hartkorallen von einzigartiger Schönheit, mit einer phantastischen Macrowelt, haben für alle Interessengruppen etwas zu bieten. Doch auch über dem Meeresspiegel gibt es viel zu entdecken. Aufgrund der isolierten Lage des Mergui Archipels, sind die von der See umsäumten Inseln mit einer erstaunlichen Vielfalt an wildlebenden Tieren und einer üppigen Flora und Fauna ausgestattet. Die einzigen Bewohner dieser Region sind die Seezigeuner, seefahrende Normaden, deren Lebensweise sich über viele Jahre nur ganz geringfügig geändert hat. Weite, feine unberührte Sandstrände laden zum baden und verweilen ein. Im Süden grenzt das Mergui Archipel an Thailand. Weit draußen vom Festland befinden sich die bekannten Burmabanks, welche auch auf Mehrtagesfahrten von Phuket aus angefahren werden. Hier befinden sich derzeit vier offiziell bekannte Tauchplätze. Einige Tauchbasen haben aber auch noch einige eigene Tauchplätze am Rande des Riffs gefunden, bei denen häufig Hammerhaie angetroffen werden. Die eben erwähnten Burma Banks bilden die südlichste Destination. Ebenfalls im Süden befinden sich die Mc. Leod Isl. mit den Western Rocky Isl. Etwa 100 km nördlich befinden sich sie Swiston Isl. Die Insel Lampi 1 mit seinen 240 sqm ist die größe Insel im Archipel. Aufrund seiner Größe konnte sich hier eine enorme Artenvielfalt von Tieren entwickeln. Mittlerweile bieten einige Veranstalter Kanutouren auf die Insel an. Mit großen Booten werden die Gäste mit Ihren Kanus von Phuket aus, nach Lampi 1 gebracht. Das Transportboot wird dann vor Ort als Basislager genutzt. Von dort aus starten dann täglich Kanutouren um die Insel oder durch die Flüsse ins Inselinnere. Auf dieser Insel läßt sich noch echtes Wildleben beobachten. Ein besonderes Highlight sind die Tauchplätze um die Western Torres Isl. im Norden. Hier hat man immer klares Wasser und es ist ein guter Platz um Teufelsrochenschulen von mehr als 30 Exemplaren zu beobachten. Weitgehend unerforscht sind die Inseln ganz im Norden. Hier gibt es derzeit erst einen Veranstalter der diese Region mit seinen Booten befährt obwohl diese Region mit zu den Schönsten im Archipel zählt. Aufgrund Burmas Unterdrückung und Unterentwicklung in den vergangenen Jahrzehnten gibt es noch keine Tauchbasis im Land welche Tauchreisen ins Mergui Archipel anbieten. Alle angebotenen Tauchtrips ins Archipel, starten derzeit noch von Thailand aus. Mit sogenannten Sealiveaboads von vier bis 14 Tagen Länge starten die Boote von Phuket, Tharp Lamu oder Ranong aus wobei sich jedoch die Tauchbasen selbst alle auf Phuket befinden. Von dort aus werden dann die Gäste mit Kleinbussen zu den Booten befördert, was die Anreisezeit mit dem Boot ins Archipel wesentlich verkürzt. Bei den Booten gibt es ganz unterschiedlich Ausstattungen und man sollte sich unbedingt vor Reiseantritt über die angebotenen Boote informieren, denn hier gibt es erhebliche Ausstattungs- und Qualtitätsunterschiede. Einige Ausstattungsmerkmale sollten unbedingt vorhanden sein um die Sicherheit seiner Passagiere zu gewährleisten. (SIEHE INFOBOX) INFOBOX SEALIVEABOARDS Da Tauchen in Burma nur mit sogenannten Sealiveaboards, mehrtägige Bootstouren, angeboten werden, sollte man sich vor Buchung Informationen über die angebotenen Tauchboote einholen. Es gibt hier erhebliche Ausstattungs- und Qualitätsunterschiede. Angeboten werden vom alten umgebauten Fischerboot mit Zeltdach und ohne Toilette bis zum Luxustauchschiff mit Einzelkabine, Klimaanlage, Bad und allen erdenklichen Komfort. Für welche Kategorie man sich auch entscheidet, einige Ausstattungsmerkmale sollten aber unbedingt vorhanden sein, um die Sicherheit der Gäste an Bord und entspanntes Tauchvergnügen, zu gewährleisten. (daher sollte man fragen) · Sind mindestens zwei voneinander unabhängig Maschinen vorhanden · Ist für einen Notfall genügend Sauerstoff und eine Notfallausstattung, an Bord (min 90 Liter) · Sind für alle Passagiere Schwimmwesten an Bord · Steht ein ausreichend großes Rettungs/Beiboot zur Verfügung · Bestehen Lademöglichkeiten für Lampen und Video/Fotoequipment · Ist das Boot mit den herkömmlichen Nautischen- und Komunikationsgeräten ausgestattet wie Radar, GPS, Funk und Telefon · Wie ist die Frischwasserversorgung gestaltet · Wie sind die Unterbringungen gestaltet und bieten sie ausreichend Platz. · Gibt es eine Tauchplattvorm Natürlich hat Qualität auch hier seinen Preis aber um eine unbeschwerte Tauchsafari zu erleben sollten diese Ausstattungsmerkmale mindestens vorhanden sein. Ein gutes Beispiel für ein perfekt ausgestattetes Tauchschiff, die MV Faah Yai der Tauchbasis Scuba Quest auf Phuket
Die Wetterperioden sind in ganz Burma durch die Monsume bestimmt. Diese bescheren dem Land drei Jahreszeiten, eine kühle, eine heiße und eine Regenzeit. Während der Regenzeit finden praktisch, auf Grund der vielen Niederschläge und den starken Winden resultierenden Störungen und schlechter Sicht, keine Tauchsafaris statt. Die beste Reisezeit für Tauchtrips liegt zwischen Mitte November und Anfang Mai. In dieser Zeit sind normalerweise keine großen Regenschauer zu erwarten, wenn auch mal hier und da ein Tropfen fallen kann. In der Zeit um Anfang März beginnt langsam die heiße Jahreszeit mit Temperaturen bis zu 43 °C und absoluter Windstille. Lediglich auf See weht manchmal ein leichtes Lüftchen, welche für ein wenig Abkühlung sorgt. Die Wassertemperaturen bewegen sich innerhalb der Saison zwischen 25 und 31°C. Eine Sprungschicht existiert hier nicht. Hier reicht in aller Regel ein sehr dünner Tauch oder Lycraanzug, zum Schutz gegen UV-Strahlen und Berührungen mit unangenehmen Unterwasserlebewesen. Jedoch kann es an Tauchplätzen, welche weit vom Festland entfernt in der Andaman See liegen, wie z.B. die Burma Banks, zu kalten Meeresströmungen, mit Temperaturen um 12°C, kommen. Erfahrene Taucher bevorzugen deshalb einen 3-4 mm dicken Tauchanzug.
Tauchreisen nach Burma starten derzeit ausschließlich von Thailand aus. Auf Phuket, der bekanntesten Urlaubsinsel in Thailand findet man Tauchbasen in allen Kategorien, Die meisten Basen sind PADI angeschlossen, es gibt aber auch Basen der Verbände SSI, NAUI, BASAC, IANTD und CMAS. Alle Schulen bieten Kurse vom Open Water Diver bis hin zum IDC. Die großen Basen verfügen drüber hinaus gute Zusatzangebote bis hin zum Unterwasservideoequipmentverleih. Derzeit bieten ca. 7 Basen auf Phuket Sealiveabroads nach Burma ins Mergui Archipel, an. Leider enden die meisten Touren auf der Höhe der Great Western Torres. Nur die Tauchbasis Scuba-Quest mit der Faah Yai bietet derzeit Sealiveabroads bis zu den Nördlichsten Inseln im Archipel. Tauchbasen in Burma befinden sich gerade im Aufbau. Zur Zeit gibt es dort drei. Jedoch bieten diese keine mehrtägigen Tauchtouren an, es werden lediglich Einzeltauchgänge angeboten, die nicht sehr viel zu bieten haben, da die guten Tauchplätze sehr weit von Festland entfernt liegen. Dennoch ist anzumerken, das Burma seine Grenzen immer weiter öffnet und eine ausreichende politische Stabilität die Möglichkeit bieten in naher Zukunft Tauchbasen zu betreiben, die schnell über ein Gutes Angebot verfügen werden.
Mit einer Entfernung von 90 km zum Festland, bilden sie die westlichste Destination im Süden des Archipels. Sie befinden sich inmitten der Burmese Special Economic Zone und seit 1995 benötigen Tauchboote eine Genehmigung des burmesischen Touristenbüro. von ca. 300m Tiefe steigt langsam ein Riff mit einer Ausdehnung von 22 sqm, bis auf eine Tiefe von ca. 15 Metern an die Oberfläche heran. Allgemein werden derzeit vier offizielle Tauchplätze angefahren (Silvertip Bank, Rainbow Reef, Roe Bank und Big Bank), jedoch bietet dieses große Areal noch eine Menge weitere unberührte und unerforschte Tauchplätze. Einige Tauchbasen haben schon neue noch unbenannte Tauchplätze am Rande des Riffs ausgemacht an denen häufig Hammerhaie gesehen werden. Das Riffdach ist mit einer enormen Artenvielfalt von Korallen versehen, welche zum Teil riesige Ausmaße haben. So sind hier Teller Korallen von bis zu 5 m und mehr im Durchmesser anzufinden. Eine Vielzahl von Riffischen sind hier anzutreffen doch die Hauptattraktion der Burma Banks ist das garantierte antreffen von Haien. Vom Silberspitzenhai bis zum Blauwal, dem mit 30 Metern Länge und bis zu 150 Tonnen Gewicht, größten Säugetier auf der Erde, ist hier alles anzutreffen. Darum sollte man jederzeit gefasst sein und seine Augen offenhalten, wenn plötzlich ein dunkler Schatten aus dem tiefen Blau herannaht. Hin und wieder werden hier auch Tigerhaie gesehen. aufgrund der enormen Entfernung zum Festland, sollte man dieses Tauchziel nur mit gut ausgestatteten Booten befahren, da sich die Wettersituaion hier draußen schnell ändern kann und man sich außerhalb der Sichtweite irgendeiner Insel befindet.. Deshalb ist es aufgrund bestimmter Wettersituationen auch nicht immer möglich die Burma Banks mit dem Boot anzufahren. Die einzelnen Tauchplätze sind, mit Ausnahme des Silvertip Reefs, nicht mit Bojen markiert und können nur über GPS gefunden werden. Gewöhnlich werden die Burma Banks, wie auch das restliche Mergui Archipel von Ende November bis Anfang Mai betaucht.
Roe Bank ***/ Ort: Der nordwestlichste Tauchplatz der Banks Anfahrt: Nur mit Sealiveaboad Sicht: Die Sicht variiert zwischen 15m und 50 m mit einem Durchschnitt von 20 m. Strömung: Die Strömung reicht von keine Strömung bis sehr starke Strömung Durchschnittliche Tiefe: 24m Größte Tiefe: 60m+ Dies ist das vom Festland entfernteste und auch größte Riff der Burma Banks. Mit einer durchschnittlichen Tiefe von ca. 24m am Plateau ist es auch gleichzeitig die tiefste Bank. An diesem Riff hat man die größte Wahrscheinlichkeit auf kleine Schulen von Mink- und Schwertwalen zu treffen. Aufgrund der enormen Anzahl von Ammenhaien ist diese Destination auch unter dem Namen Nurseshark Bank bekannt. Diese nahezu ungefährliche Art von Hai kann hier dem Taucher sehr aufdringlich werden. Bei meinen Tauchgängen mit größeren Gruppen zeigten sich die Ammenhaie fast manisch angezogen von neongelben Flossen einiger Taucher, so dass wir von einigen Ammenhaien während des ganzen Tauchgangs begleitet wurden. Aufgrund seiner großen Entfernung zum Festland vagen sich hier nur vereinzelte Fischerboote zum Fischen heraus, so dass sich dem Taucher die Unterwasserwelt hier fast unbeschädigt präsentiert. Durch die manchmal ziemlich starke Strömung haben sich hier Tischkorallen von mehr als 5 m Größe im Durchmesser gebildet. Das ca. 4 qmls große Bank verläuft an ihrem Kanten langsam bis auf 40 m ab. Danach folgen zwei weitere Bodenwellen auf 60m und 90m, bis dann der Meeresgrund bis auf 300m steil abfällt. Neben den pelagischen Fischen bietet diese Bank auch eine Vielzahl von Kleinlebewesen, die es hier zu bestaunen gibt. So findet man hier unter andrem die Malediv Sponge Snail, die in Helmut Debelius "Rifführer Indopazific" als Endemisch beschrieben wird und eigentlich nur auf den Malediven anzutreffen ist. Alles in Allem hat dieser Tauchplatz für alle Intressensgruppen etwas zu bieten und gibt die Möglichkeit für bis zu vier interessante Tauchgänge. Ich selbst konnte an diesem Tauchplatz an Weihnachten 1999 einer Paarung von Ammenhaien beiwohnen.
Big Bank ***/ Ort: 10 km südöstlich von Roe Bank Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 10 bis 35 m Strömung: Reicht von null bis sehr stark. Durchschnittliche Tiefe: 18m Größte Tiefe: 30m Dieser Tauchplatz hat eine Größe von ca. 2 qkm und und läuft an seinen Enden langsam bis auf 30 Meter ab, bevor es dann steil bis auf 300 Meter abfällt. An dieser Kante werden oftmals einzelne Hammerhaie beobachtet. Das Plateau bietet eine Vielzahl von grossen Korallenblöcken, die von Canyons und Löchern durchzogen sind. Manche dieser Blöcke reichen bis zu 10 Meter an die Oberfläche heran und sind reich mit Fächer- und Weichkorallen bewachsen. Neben den üblichen Riffischen sind hier eine Vielzahl von verschiedenen Haien anzutreffen.
Rainbow Reef ***/ Ort; 5 km südwestlich von Big Bank Anfahrt: Nur mit Sealiveaboads, bei starker Strömung weiter mit dem Dingy Sicht: Variiert zwischen 10m und 35m Strömung: Reicht von null bis sehr stark Durchschnittliche Tiefe: 15m (50ft) Größte Tiefe: 70m (230ft) Hier sind die größten Tellerkorallen der Buma Banks zu finden mit einem Durchmesser von bis zu 5 Metern. Neben grossen Feldern von Geweihkorallen findet man hier viele Steinblöcke auf dem Plateau. Die Fischwelt entspricht den andern Banks.
Silvertip Bank ***/ Ort: Die östlichste der Banks Anfahrt: Nur mit Sealiveaboads, dieser Tauchplatz verfügt als einziger über eine Mooringboje. So lassen sich präzise Tauchgänge durchführen Sicht: Von 10m bis 35m Strömung: Von Null bis sehr stark Durchschnittliche Tiefe: 16m Größte Tiefe: 60m Dies ist der meistfrequentierte Tauchplatz der Burma Banks mit einer Größe von ca. 1qkm. Dieser Tauchplatz ist der einzige welcher über eine Mooring verfügt. Die meisten Tauchgänge starten an dieser Mooring und führen entlang des Mooringseils bis zum Riffgrund auf 15m. Das Seil ist an einem großen Korallenblock befestigt an dem sich auch die Taucher mit dem Rücken in Reih und Glied aufstellen um die vorbeiziehenden Silvertip Haie zu bewundern. In der Regel erscheinen diese schon kurz nach dem eintauchen ins Wasser. Zum Teil werden hier die Taucher von bis zu 15 Exemplaren umkreist und unter Augenschein genommen, wer sich in ihrem Revier aufhält, in der Hoffnung etwas fressbares zu ergattern. Das bemerkenswerte ist, das es sich hierbei ausschließlich um weibliche Tiere handelt. Wer an diesem Tauchplatz schon öfter getaucht ist wird schnell die meisten der Silberspitzenhaie auseinander halten könne, da z.B. ein Weibchen nur über ein Auge verfügt, und andere Beschädigungen an den Flossen aufweisen. Neben den Silberspitzen Haien hat hier auch ein ca. 150 cm langer Kartoffelbarsch sein Zuhause gefunden, der mitunter sehr aufdringlich sein kann und auch vor Attacken nicht zurückschreckt-Vorsicht!-
Der südliche Teil des Mergui Archipels ist von einer schroffen Insellandschaft geprägt. Die meisten Inseln hier sind vulkanischen Ursprungs. Das Archipel ist hier kaum tiefer als 35 Meter und ist von Sandgrund geprägt. Vereinzelt, so scheint es, wachsen die einzelnen Inseln plötzlich und abrupt wie Gewächse aus dem Sandgrund heraus. Durch die geringen Wassertiefen in diesem Bereich und das nahe Festland, sind die Sichtweiten eher bescheiden. Sie schwanken meistens zwischen 3 und 20 Metern. Doch obwohl die Sichtweiten sehr gering sind, befinden sich in diesem Teil des Archipels eine Reihe wirklich schöner Tauchplätze, die auch bei schlechter Sicht einiges zu bieten haben.
Western Rocky Island ****/ Ort: Westlich von Anfahrt: Nur mit Sealiveabroad Sicht: 2m bis 25 m Strömung: Schwach bis Mittel Durchschnittliche Tiefe: 23m Größte Tiefe: 32m Obwohl an diesem Tauchplatz fast immer schlechte Sicht herrscht, gehört er doch zu einer der aufregendsten im Archipel. Schon die Anfahrt kann, in der planktonreichen Jahreszeit zwischen Februar und Mai, atemberaubend sein, denn dann lassen sich hier sehr oft unzählig viele Mantas bestaunen, welche aus dem Wasser springen um dann mit einem riesigem Krach auf die Wasseroberfläche aufzuschlagen. Die meisten Tauchgänge starten im Süden der Insel. Mittig zur Insel befindet sich auf 24m der Eingang zu einer Höhle, die die ganze Insel durchzieht und am Ende Trichterförmig zuläuft. In der Höhle befinden sich eine Vielzahl von Haien unterschiedlichster Art und Größe. Auch Sichtungen von Bullenhaien wurden hier schon berichtet berichtet. Beim betauchen dieser Höhle mit größeren Gruppen sollte unbedingt darauf geachtet werden, genügend Platz für flüchtende Haie zu lassen, da sie sich sonst in die Ecke gedrückt fühlen könnten und so evtl. zu Aggressionen neigen könnten. Am südwestlichen Ende der Insel auf 26m befindet sich eine große Öffnung im Inselmassiv, welche meistens mit einer Schule von gelben Süßlippen gefüllt ist. Wenn es die Sicht zulässt kann man hier mit dem einfallenden Licht der Nachmittagssonne wunderschöne Unterwasserfotos einfangen.
Cavern Island **/* Ort: Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 3 bis 20m Strömung: Mittel bis sehr Stark Durchschnittliche Tiefe: 12m Größte Tiefe: 40m Dieser Tauchplatz ist für seine wunderschönen Grotten und Höhlen bekannt. Bei Anfahrt zur Insel aus nördlicher Richtung sind die Eingänge schon von weiten aus sichtbar und wirken wie grosse Tore in den Fels gebaut. Unter der Wasserlinie bilden sie den Eingang zu einem weit verzweigten Höhlensystem, dass fast durch die ganze Insel führt. Es ist unbedingt anzuraten diese Höhlen und Grotte ausschliesslich mit Sicherheitsleine zu betauchen, da schon beim vorsichtigen durchtauchen der Engen Tunnel unmengen von Sediment aufgewirbelt wird und die Sicht versperrt. Bei Niedrigwasser werden aus einigen Tunneln Kanäle, die nur halbgefüllt mit Wasser dahinfliessen und oftmals in einer Grotte enden. Diese Höhlen sind NICHTS für Tauchanfänger und sollten nur mit geschulten Personal durchgeführt werden. Da im Norden von Cavern Isl. Fast immer eine sehr starke Strömung herrscht kann man von dort aus zu wirklich schönen Driftdives um den nördlichsten Zipfel der Insel starten. Nach dem Passieren des nördlichsten Punktes der Insel lässt dann die Strömung fast schlagartig nach und ein sehr schöner Korallengarten von durchschnittlich 8 Metern Tiefe bietet beste Bedingungen zum Austauchen. Der Korallengarten selbst ist sehr gross und von Schwammkorallen aller Farben und Arten geprägt. Wer die Zeit hat sollte unbedingt hier einen weiteren Tauchgang einplanen.
High Rock **/*** Ort: Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 5 bis 20m Strömung: Mittel Durchschnittliche Tiefe: 15m Größte Tiefe: 32m Unweit von Cavern Isl. Befindet sich High Rock. Ein einzelner Kegelförmiger Felsen mit 15 Metren durchmesser ragt, den Gezeiten trotzend aus dem Wasser der Andaman See. Auf dessen Spitze ein einzelner Baum thront. Leider wird an diesem interessanten Tauchplatz sehr oft mit Dynamit gefischt, so dass hier nur noch selten viele Fische angetroffen werden und wenn dann meistens tot am Meeresboden. Dennoch ist dies der mir einzig bekannte Tauchplatz in Burma und Thailand an dem .... auf blanken Felsen beheimatet sind. Ihr bullig wirkender Kopf erinnert an die bei uns in Europa heimischen Quappen. Am besten startet man bei seinem Tauchgang am Fusse der Insel auf ca. 33 Meter und taucht Kreisförmig um die Insel bis an die Oberfläche. Highlight dieses Tauchplatzes sind zwei rote Fächerkorallen die von winzig wirkenden .....Seepferdchen bewohnt sind. Oftmals trifft man rund um die Insel auf grosse Wurzelmundquallen, die von jungen Makrelen und Krebsen bewohnt sind.
Steward Island **/* Ort: Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 1 bis 20m Strömung: Mittel bis sehr Stark Durchschnittliche Tiefe: 12m Größte Tiefe: 24m Mc
Carthy Island **/* Ort: Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 1 bis 20m Strömung: Mittel bis sehr Stark Durchschnittliche Tiefe: 12m Größte Tiefe: 24m
DIE TAUCHPLÄTZE IM MITTLEREN MERGUI ARCHIPEL Die Inselwelt im mittleren Bereich des Mergui Archipels ist geprägt von wunderschönen schneeweisen Stränden, die zum Baden und Verweilen einladen und einer üppigen urwaldähnlichen Flora. Die Artenvielfalt von wildlebenden Tieren ist unglaublich. An einigen Stränden kann man bei Vollmondnächten Krettschildkröten beobachten, wie sie bei Nacht an die Strände kommen und ihre Gelegehöhlen ausgraben und ihre Eier ablegen. Wochen später lässt sich dann mit etwas Glück das schüpfen der jungen Schildkröten beobachten - ein einmaliges Schauspiel für jeden Naturfreund. Hin und wieder findet man ach gehäuse vom Nautilus an den Stränden finden, welche auf die Existens innerhalb des Archipels hinweisen, jedoch habe ich nie ein solches Exemplar während eines Tauchgangs sichten können. Die Vegetation ist üppig und tropisch dicht gewachsen. Auf der Insel Kyun Phi Lar befindet sich mittig ein wunderschöner Wasserfall der aus ca. 100 m Höhe aus einem Berg fliesst und von einem kristallklaren See aufgefangen wird.
Rocky Island ***/*** Ort: Östlich von Great Swinton Isl. Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 10 bis 30m Strömung: Meistens sehr gering Durchschnittliche Tiefe: 18m Größte Tiefe: 38m Dies ist ein idealer Tauchplatz für Checktauchgänge, weil er zum einen sehr zentral gelegen ist und man von hieraus zu allen Zielen starten kann und zum Anderen bietet er bei einer geringen Strömung einen sandigen langsam ablaufenden Meeresgrund im Nordwesten. Nach dem Check der Taucher kann man vom Nordwesten der Insel im Uhrzeigersinn um die Insel einen schönen Tauchgang starten. Im Norden wechselt der sandige Grund mit vielen Weich und Hartkorallen. Zunehmend wird der Meeresgrund immer steiniger mit vielen Kanten und kleinen Vorsprüngen. Im Osten sind häufig eine Vielzahl von Leopardenhaien und Rochen anzutreffen. Der Höhepunkt des Tauchgangs findet sich dann im südlichen Teil der Insel. Hier befindet sich ein Korallengarten, bestehend aus den unterschiedlichsten Arten von Anemonen, der seinesgleichen kein zweites Mal im Archipel zu finden ist. Besonders hervorzuheben sind die roten, flourzierenden Anemonen, welche auch noch auf 30 Metern in einem satten Rot erstrahlen. Zum austauchen befindet sich im Südwesten ein Anemonen- und Korallenreiches Plateau in 5 Metern Tiefe und rundet somit einen wirklich schönen Tauchgang perfekt ab.
Süd Sentinal **/* Ort: Nördlich von Great Swinton Isl. Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 5 bis 20m Strömung: Meistens sehr gering Durchschnittliche Tiefe: 20m Größte Tiefe: 38m Die Insel ist ein Felszipfel südlich von Sentinal Isl. Um die Insel herum ergibt sich ein ca. 30 Meter breiter Fels- und Geröllgürtel, der auf 20-30 Metern endet und in Sandgrund übergeht. Zwischen den grossen Felsbrocken, die an die Similand Isl. erinnern, sind riesige Schulen von Glasfischen anzufinden, die die Taucher regelrecht umschliessen können. Im Norden dieses Tauchplatzes befindet sich ein ca. 20 Meter breiter Flachwasserbereich mit 5-10 Metern Tiefe mit einer Vielfalt von Weich- und Hartkorallen. Die Sicht ist hier jedoch mäsig und liegt häufig unter 10 Metern. Vorsicht - Dieser Tauchplatz sollte bei Vollmond gemieden werden, da sich durch die Anordnug des Felsens zur vorgelagerten Insel eine Art Tunnelsog entsteht mit einer Strömungsgeschwindigkeit von bis zu 4 Knoten . Ansonsten sind hier neben Weisspitzenriffhaien viele Blaupunktrochen und Snapper anzutreffen.
North Twin Beach Bay ***/**** Ort: Nördlich von Great Swinton Isl. Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 15 bis 40m Strömung: Meistens sehr gering Durchschnittliche Tiefe: 16m Größte Tiefe: 60+m Im Umkreis dieser Insel gibt es eine Vielzahl bemerkenswerter Tauchplätze, die jedoch nur von erfahrener Bootsführer gefunden werden können, auf die ich später noch weiter eingehen werde. Die Insel selbst bietet jedoch nur einen guten Tauchplatz der besonders gut für Nachttauchgänge und Schnochler geeignet ist. Wie der Name schon sagt gibt es hier eine kleine Sandbucht, die von rieigen Strandkrabben bewohnt wird, die keinerlei Scheu gegenüber Menschen zeigen und ihr "Revier" notfalls auch verteidigen. Vor der Bucht befindet sich ein ca. 0,50 - 5 Meter tiefer Korallengürtel in dem sich immer junge Schwarzspitzenriffhaie aufhalten. Dies bietet ein besonderes Schnochlervergnügen für mutige Schnorchler. Der Korallengrürtel selbst mit einer Breite von ungefähr 20 Metern ist wunderschön und völlig intakt. Wenn man über das Riffdach hinwegtaucht oder schnorchelt erscheint die offene See in einem satten Blau. Hinter dem Riffdach fällt der Sandgrund recht schnell auf 50 Metern und mehr ab. Vereinzelt finden sich im Bereich um 15 Metern einige stark bewachsene Korallen und Felsblöcke. Diese sind bei Nachttauchgängen voller Leben und bieten bei brillianter Sicht ein Idealrevier für die Makrofotografie.
North Twin Pinnacle (SW) ***/* Ort: Südwestlich von North Twin. Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 20 bis 40m Strömung: Oftmals sehr stark Durchschnittliche Tiefe: 15m Größte Tiefe: 23m Dieser Tauchplatz befindet sich ca. 400 Meter südwestlich von der Insel North Twin und ist immer vollständig vom Wasser der Andaman See bedeckt. Drei grosse Steinfelsen, die bis 5 Meter an die Wasseroberfläche heranreichen, bilden den zentralen Mittelpunkt dieses Tauchplatzes. Im Osten fällt der Grund relativ schnell bis auf 24 Meter ab, wobei im Westen ein grosser felsiger Korallengarten nur langsam bis auf 24 Meter reicht. Grosse Schulen von Süsslippen durchziehen diesen Bereich. Aufgrund der oftmals starken Strömung ist dieser Tauchplatz nur bedingt für Schnochler geeignet.
North Twin North Pinnacle *****/ Ort: Nördlich von North Twin. Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 20 bis 50m Strömung: Oftmals sehr stark Durchschnittliche Tiefe: 23m Größte Tiefe: 50+m Im Norden von Noth Twin befindet sich dieser atemberaubende Tauchplatz, der zu den besten im Archipel zählt und der derzeit nur dem Kapitän eines Tauchschiffes bekannt ist. Selbst den heimischen Fischern scheint dieser Platz bisher nicht bekannt zu sein da er wirklich keinerleih Beschädigung durch Fischerei und Dynamit zeigt. Nur so lässt sich auch seine grosses Vorkommen verschiedenster Haiarten erklären. Neben Sandbar-, Dusky-, Cupper- und Weisspitzenriffhaien sind hier immer eine sehr grosse Anzahl von Leopardenhaie anzutreffen. Der flachste Bereich dieses Tauchplatzes liegt bei ca. 12 Metern und ist zugleich auch der Einstiegspunkt zu diesem Revier. Da der Tauchplatz zu groß ist um ihn mit einem Tauchgang zu erkunden, sollte man hier Zeit für mindestens zwei Tauchgänge einplanen. Im Norden befindet sich nach einigen grossen Felsen die bis auf 12, 16 und 18 Metern an die Wasseroberfläche reichen, ein riesiger Streifen von Fächerkorallen in allen möglichen Farben. Dieser Bereich verläuft über zwei Stufen von 28 und 35 Metern. Danach folgt noch ein weitere Absatz, der jedoch zu weit in die Tiefe reicht, als das man ihn als Sporttaucher erreichen könnte. Dennoch bittet dieser Absatz eine ideale Aussichtsposition in die Tiefe um vorbeiziehende Haie zu beobachten. Zwischen den Fächerkorallen, die wirklich ohne jegliche Verletzungen durch Fischerei oder Tauchtourismus zu bestaunen sind, können fast alle paar Meter ein neuer Leopardenhai ausgemacht werden. Am Ende der Fächerkorallen läuft der Tauchplatz langsam ins Tiefe und man sollte recht Hand Richtung Felsbrocken tauchen um in deren Strömungsschatten langsam auszutauchen. In südlichen Teil diese Tauchplatzes befindet sich ein Absatz von ca. 5 Metern Höhe , der aussieht als wäre eine Stufe mit exakt geraden Winkeln und Kanten wie von Menschenhand in das Massiv gehauen. Oberhalb dieses Absatzes befinden sich mehrere Felsbrocken, die Halbkreisförmig angeordnet sind. Taucht man nun zwischen zwei dieser Felsbrocken Richtung Norden gelangt man zu einer großen Sandfläche auf 25 Meter, die von Felsbrocken umgeben ist und an ein Amphitheater erinnert. Wenn man sich nun umschaut wird man feststellen, dass man nur so von Leopardenhaien umgeben ist. Es ist wirklich eine beeindruckende Atmosphäre innerhalb dieses Hofes, in dem ich bei meinem letzten Tauchgang mehr als 15! Leopardenhaie zählen konnte. Doch trotz aller Faszination möchte ich nicht vergessen darauf hinzuweisen, da es sich hierbei um wirklich tiefe Tauchgänge handelt, die ausschließlich unter Begleitung stattfinden sollten.
South Twin ***/*** Ort: Südlich von North Twin Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 15 bis 30m Strömung: Meistens schwach Durchschnittliche Tiefe: 15m Größte Tiefe: 32m Dieser Tauchplatz wird meistens auf dem Weg zu oder von den Burma Banks betaucht. Er bietet sowohl die Möglichkeit für Tages und Nachttauchgänge.Der beste Einstiegspunkt befindet sich im Westen der Insel. Hier ragt ein einzelner Fels aus dem Wasser. Richtung Norden sind noch ein Gruppe weiterer Felsen zu sehen, die aus dem Wassers schauen. Die Tiefe beträgt hier ca. 15 Meter. Da weiter Richtung Süden die Attraktivität dieser Destination stark nachlässt, bleibt nur ein Tauchgang in Richtung Nord. Wer nun den Kontakt zum Inselmasiv hält, entdeckt schnell die vielen kleinen Höhlen und Swimthruhs, welche lichtdurchflutet mit reichlich Riffisch gefüllt sind. Häufig werden hier Karettschildkröten angetroffen, die bei vorsichtiger Annäherung, keine Fluchtversuche unternehmen. Die Unterwasserlandschaft ist geprägt von grossen Felsen, die mit ihrer Form und Farbe sehr an die Similand Islands in Thailand erinnern. Wer sich etwas weiter von Inselmasiv entfernt erreicht schnell ab 32 Metern Kiesgrund der nur ganz leicht immer tiefer abfällt. Hin und wieder trifft man dort vereinzelt auf Leopardenhaie.
South Twin Summersaultbay ****/** Ort: Südlich von North Twin Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 15 bis 30m Strömung: Meistens sehr schwach Durchschnittliche Tiefe: 10m Größte Tiefe: 32m Dieser Tauchplatz befindet sich im Norden der Insel und ist hervorragend für Nachttauchgänge geeignet. Der Grund fällt relativ schnell von 5 auf 22 Meter ab und ist komplett von Felsen und Korallenblöcken bedeckt. grosse Flächen sind mit Geweihkorallen überzogen. Sobald sie Sonne am Horizont versinkt, explodiert hier das Leben unterwasser. Eine enorme Artenvielfalt von Krabben, Krebsen und Lopstern sind hier anzutreffen. Das klare Wasser lässt hier die Herzen jedes UW-Fotografen höher schlagen.
Cooper´s Driver **/* Ort: Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 1 bis 20m Strömung: Mittel bis sehr Stark Durchschnittliche Tiefe: 12m Größte Tiefe: 24m Der interessante Teil von Cooper´s Driver befindet sich an der Südspitze der Insel. Dort steigen einige Felsrücken mehrere Meter aus dem Meer und erinnern an den Rückenstrahl von einem Drachen aus Kindheitsgeschichten. Die Unterwasserlandschaft an diesem Tauchplatz ist atemberaubend. Doch leider lässt sich diese, aufgrund der geringen Sichtweiten meistens nur erahnen. Schroffe, steil vom sandigen Grund emporsteigende Fels- und Korallenblöcke bilden eine Art Irrgarten von Kanälen, in denen unmengen von Blodgestingrays anzutreffen sind. Im Westen läuft der Meeresboden flach bis auf 5 Meter an, wo man dann zwischen zwei inselbildenden Felsmasiven Richtung offene See tauchen kann. Die Unterwassertopographie setzt sich hier fort, jedoch fällt der Meeresgrund hier wesentlich drastischer ab. Richtung Norden kann man nun an der zum offenen Meer zugewandten Seite der Insel Cooper´s Driver entlangtauchen. An einigen Tagen kann man von hieraus zu Drifttauchgängen um einen Teil der Insel starten. Bei selten guter Sicht trifft man bei diesen Dirfts oftmals auf eine menge von Grauen Riffhaien.
In through the outdoor / The three Stooges ****/*** Ort: Nördlich von Great Swinton Island Anfahrt: Nur mit Sealiveabroad Sicht: Von 5m bis 30m Strömung: Von null bis stark Durchschnittliche Tiefe: 16m Größte Tiefe: 30m Eine kleine Insel ragt wie aus dem Nichts durch das blaue Wasser der Andaman See. Im Nordosten der Insel befindet sich ein wunderschöner Korallengarten, der mit seiner reichen Fisch- und Pflanzenwelt alles zu bieten hat was die Andamansee geschaffen hat. Ebenfalls im Nordosten ist ein Teil der Insel abgesprungen und bildet so eine Art Vorhof, an dessem Ende sich ein Tunnel befindet. Direkt am Tunnelausgang befindet sich rechter Hand der Eingang zu einer ca. 20m langen Höhle . Im Inneren befinden sich fast immer 4 bis 5 große Ammenhaie (2,5 - 3,5m). Falls die Ammenhai nicht das Ende der Höhle versperren kann man hier wieder über eine kreisrunde Öffnung in der Höhlendecke, hinaustauchen und gelangt so wieder in den Vorhof, wo sich oft eine Vielzahl von grauen Riffhaien tummeln. Die Höhle sollte aufgrund der niedrigen Deckenhöhe von nur 90 -100 cm, jedoch nur von erfahrenen Tauchern betaucht werden. Leider habe ich auf meinen Tauchgängen an diesem wunderschönen Spot immer wieder die verheerenden Auswirkungen der Dynamitfischerei mit ansehen müssen, wenn hunderte toter Fische auf dem Meeresgrund liegen und die grauen Riffhaie für Tage verschwunden sind. Lediglich die Ammenhaie verweilen, so scheint es, ungestört in ihrer Höhle, die Frage bleibt nur, wie lange noch. Dennoch gehört dieser Tauchplatz zu einem der Besten im Mergui Archipel und bietet genügend Abwechslung für min 3 Tauchgänge. Hin und wieder werden hier auch Walhaie gesichtet.
DIE TAUCHPLÄTZE IM NÖRDLICHEN MERGUI ARCHIPEL Black Rock ****/** Ort: Nördlich North Twin, südlich Nearachus Rock Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 10 bis 50m Strömung: Meistens sehr Stark Durchschnittliche Tiefe: 22m Größte Tiefe: 60m+ "Alles kann, nichts muss" mit diesem Satz lässt sich der Tauchplatz am treffensten beschreiben und das ist auch der Grund, warum fast alle Tauchboote einen ganzen Tag hier verweilen um möglichst viele Tauchgänge durchzuführen. Black Rock ist eine Art Granitfels vom 100 Metern Länge und 25 Metern Breite und befindet sich "In the middle of nowhere". Hier werden in aller Regelmässigkeit Hammer-, Bullen, Wal-, Mako- und Sandbarhaie gesehen. Der Tauchplatz ist jedoch sehr tidenabhängig. Am besten Taucht man am Black Rock zu Slacktide. Dann kommen Schulen von Snappern, Makrelen, Tunfischen etc. von der offenen See an den Felsen. Dies wiederum zieht die grösseren Räuber an! Die Insel steigt im Süden fast senkrecht aus 35 Metern Tiefe empor. Im Norden verläuft dieser Anstieg etwas sanfter und endet in sandigen Meeresgrund bei ca. 30 Meter, der nur langsam tiefer abfällt. Etwas 150 Meter Richtung Norden vom Felsmasiv entfernt, befindet sich eine kleine weitere Felsformation auf ca. 36 Meter. Wenn nicht am Black Rock selbst, trifft man hier in aller Regel auf ein paar Duskysharks. Neben der Möglichkeit auf das antreffen von Grossfisch, bietet der Black Rock eine enorme Artenvielfalt von Nacktschnecken und Plattwürmern in allen Farben. Im Januar 2000 konnte ich mit meinem Buddy am Black Rock einem Makohai bei der jagt zuschauen. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis.
North East Little Torres *****/** Ort: Südlich von Gt. Torres Isl.. Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 20 bis 40m Strömung: Meistens sehr stark Durchschnittliche Tiefe: 22m Größte Tiefe: 69m+ In meinen Augen handelt es sich hier um den besten Tauchplatz im Mergui Archipel. Sicherlich gehen da immer die Meinungen in unterschiedliche Richtungen, doch alle Gäste, die ich bisher an diesem Tauchplatz geguided habe sind der selben Auffassung. Zum einen liegt es sicherlich an der Grösse des Tauchplatzes mit seiner ebenfalls sehr abwechslungsreichen Unterwasserlandschaft. Doch besonderer Höhepunkt ist eine anscheinend stationäre Schule von Teufelsrochen mit über 20 Exemplaren und das fast garantierte Antreffen von Bullenhaien an diesem Platz. Der Einstieg zu diesem Tauchrevier befindet sich zwischen dem südwestlichen Ende von der Insel N.E. Little Torres und einem kleinen Felsen, der auch bei Flut noch einen Meter aus dem Wasser ragt. Hier befindet sich ein Kiesplateau auf ca. 22 Meter. Von hieraus hat man die Möglichkeit Richtung Osten entlang der Küstenlinie der Insel zu Tauchen wo sich ein sehr schöner Weichkorallengarten befindet oder nach Westen in eine scheinbar endlos abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft. Richtung Norden gelangt man an einem Absatz der zu einem Sandplateau für, das zuerst ganz langsam und dann sehr steil in die Tiefe führt. Auf ca. 43 Meter befindet sich eine Art Sprungschicht, wo die Sichtweite plötzlich dramatisch abnimmt. Wer sich dort befindet hat dann nicht lange auf Bullenhaikontakt zu warten! Taucht man nun weiter Richtung Westen gelangt man an ein steiles Felsmasiv an dem man dann wieder in flacheres Wasser aufsteigen kann.
Nearchus Rock ****/ Ort: Zwischen N.E. Little Torres und dem Festland Anfahrt: Nur mit Sealiveaboard Sicht: Reicht von 20 bis 50m Strömung: Meistens sehr Stark Durchschnittliche Tiefe: 22m Größte Tiefe: 60m+ Dieser Felsen, der nur bei Niedriegwasser die Wasseroberfläche erreicht, ist für pelagische Fische die einzige Anlaufstation zwischen den Great Torres Islands und den festlandnahen Inseln. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man schon bei der Anfahrt oftmals auf aus dem Wasser springende Mantas trifft. Unterwasser ist dieser Tauchplatz von blanken Felsmasivplatten geprägt, welche nur spärlich bewachsen sind. Der Tauchplatz fällt rund um den zentralen Felsen stufenartig bis auf 45 Metern ab. Danach geht es recht steil bis auf 60 Metern und mehr in die Tiefen. Neben den erwähnten Mantas sind an dieser Destination eine reichhaltige Artenvielfalt von Muränen zu bewundern. In östlichen Teil von Nearuchus Rock befindet sich auf ca. 40 Metern eine noch sehr junge Ansammlung von Fächerkorallen, die jung und zerbrechlich wirkend der oftmals sehr starken Strömung trotzen. Im frühen Nachmittagslicht bieten diese Fächerkorallen Fotografen eine perfekte Szenerie für Gegenlichtaufnahmen, da die Sicht hier selten unter 30 Metern liegt.
INFOBOX LAMPI ISLAND Lampi Island ist mit seinen 240 sqm, ist die Größe Insel im Mergui Archipel, Aufgrund seiner Größe konnte sich hier eine Art eigenes Ökosystem entwickeln. Selbst wildlebende Elefanten und Raubkatzen sind mit Glück hier anzutreffen. Besonderes Highlight bei Tauchexkursionen ist eine Fahrt mit dem Dingy in die Mangrovenflüsse, weit hinein in das Inselinnere. Diese Flüsse lassen sich mehr als 8 km ins Inselinnere hinauffahren. Am Ende angelangt befindet sich ein relativ grosser See an dem sich Seegipsies niedergelassen haben und gastfreundlich jeden Fremden empfangen. Die Bootstour Flussaufwärts kann durchaus mehr als eineinhalb Stunden pro Richtung benötigen. Hierfür sollte unbedingt ein ganzer Tage eingeplant werden. Die Strände der Insel sind schneeweis und laden zum spazierengehen und verweilen ein. Ein Spaziergang kommt fast einem Zoobesuch gleich. Auf jedem Schritt und Tritt lassen sich neue grosse und kleine Tiere bewundern und entdecken. Doch leider lässt sich hier nicht nur Fauna und Flora bewundern auch der sogenannte Zivilisationsmüll liegt zu unmengen am Strand. Bei genauer Betrachtung kommt die vermutung auf in Asien werden fast ausschliesslich blaue "FlipFlops" getragen. Alle paar Meter lässt sich solch ein Exemplar bewundern. ........................... sollten sie an einer Ausgabe dieses Buches interessiert sein, senden Sie uns ein eMail. |
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